

Ein Bild von Adolf und Karoline Falk
Bei der Gedenkveranstaltung am 9. November 2025 in der ehemaligen Synagoge in Remseck-Hochberg stand Adolf Falk, der letzte Hochberger Jude im Mittelpunkt. Von ihm gibt es nur zwei Fotos: Eines, auf dem der schon ältere Adolf Falk sehr unscharf vor seinem Haus in der Hauptstr. 18 zu sehen ist. Es stammt wahrscheinlich aus den 30er Jahren des. 20 Jh. und befindet sich im Stadtarchiv. Ein weiteres Bild verdanken wir Dieter Schaile vom Briefmarkenverein Remseck: Er ersteigerte auf ebay eine Postkarte, die das Ehepaar Adolf und Karoline Falk am 29.5.1911 in den Raum München (?) schickte. Die Falks hatten sich vermutlich Anfang 1911, darauf verweist der Schneematsch auf dem Bild, vor ihrem Haus in der Hauptstraße ablichten und von diesem Bild Postkarten erstellen lassen. Die Schrift auf der Postkarte ist schwer lesbar und so wurde die Karte unter Absender „Hohberg“ im Internet angeboten. Dieter Schaile aus Hoc(!)hberg erwarb die Karte, weil er das Haus sofort erkannte. Auch in diesem Fall ist das Ehepaar auf dem Foto leider klein und unscharf abgebildet. Für die Veranstaltung am 9. November 2025 haben wir daher mit ChatGPT ein optimiertes Foto von Adolf und Karoline Falk auf der Basis der historischen Aufnahmen erstellen lassen, das uns als Projektion beim Rückblick auf das Leben der beiden letzten Hochberger Juden in der ehemaligen Synagoge mit freundlichen Blicken begleitete. Es handelt sich natürlich nur um eine Näherung, man kann geradezu von einer „Phantasie der KI“ sprechen, aber sie hat uns die Erinnerung nähergebracht und lebendiger gemacht.
















