In der Hauptstraße 7 befand sich der letzte Einkaufsladen in Hochberg, der von einer jüdischen Familie betrieben wurde. 1906 wurde er geschlossen.
Lachoudisch, eine Mischung aus Hebräisch, Jiddisch, Rotwelsch und eigenen Wortschöpfungen wurde offensichtlich auch in Hochberg noch nach 1945 gesprochen.
In einem Nachlass fand sich das bisher älteste Foto des jüdischen Friedhofs in Hochberg, das Hinweise auf die unvollständige Rekonstruktion des Friedhofs 1945 gibt.
Hochberger Juden meldeten 1829 und 1833 Kuhpockenfälle zur Gewinnung von Impfstoff gegen Pocken.
Bernhard Herz, einst Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Stuttgart, begann seine Karriere in Hochberg.

