Hauptstraße 37, 71686 Remseck
Geschichte

“BETHSHALOM” – “HAUS DES FRIEDENS”

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die jüdische Gemeinde in Hochberg, heute ein Stadtteil von Remseck, die größte in der Region Stuttgart.
1828 wurde eine große klassizistische Synagoge errichtet. Zur Jahrhundertmitte zählte die jüdische Gemeinde 300 Personen bei 500 evangelischen Einwohnern.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verließen viel Juden Hochberg, um in große Städte zu ziehen oder auszuwandern (vorwiegend in die USA).
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die jüdische Gemeinde aufgelöst und 1914 das Synagogengebäude an die Evangelisch-methodistische Kirche verkauft.
Von 1914 bis 2021 wurde das Gebäude als Kirche genutzt und 2021 an Beth Shalom verkauft: Aus einem religiösen Präsenzraum wurde ein pluraler Erinnerungs- und Kulturraum.

Geschichte
Jüdisches Zimmer

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Geschichte
Jüdischer friedhof

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Geschichte
ehemalige synagoge

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