Dass es in Hochberg in den 50er Jahren ein Heim für „Besatzungskinder“ gegeben hat, ist inzwischen in Vergessenheit geraten. Unter der Überschrift „“Klein-Jonny“ mundartelt fließend schwäbisch“ berichtet die LKZ am 9. April 1952, dass us-amerikanische Soldaten der Ludwigsburger Fromannkaserne die Patenschaft für ein Kinderheim von 45 Waisen und Halbwaisen in Hochberg übernommen haben.
Henriette Dreifus war eine bekannte Künstlerin im 19. Jh. in Stuttgart. Sie war Erbin des Bankhauses Benedict und mit dem aus Hochberg stammenden Samuel Dreifus verheiratet.
Das Haus Am Schloss 5 in Hochberg war von 1802 bis 1902 in Besitz jüdischer Familien. Bär Jakob Berlinger war ein besonderer Bewohner.
Der Hochberger Jude Samson Falk wanderte 1854 in die USA aus und baute in Buffalo (New York) eine der heute ältesten und größten reformjüdischen Gemeinden auf.
1977 veröffentlichte der methodistische Pastor Paul Ernst Hammer im Selbstverlag die Broschüre „Geschichte des Bezirks Waiblingen und Waiblingen-Hegnach der Evangelisch-methodistischen Kirche“. Hier finden sich auch interessante Informationen zum Übergang der Hochberger Synagoge an die Methodisten.

