Der Hochberger Jude Samson Falk wanderte 1854 in die USA aus und baute in Buffalo (New York) eine der heute ältesten und größten reformjüdischen Gemeinden auf.
1977 veröffentlichte der methodistische Pastor Paul Ernst Hammer im Selbstverlag die Broschüre „Geschichte des Bezirks Waiblingen und Waiblingen-Hegnach der Evangelisch-methodistischen Kirche“. Hier finden sich auch interessante Informationen zum Übergang der Hochberger Synagoge an die Methodisten.
50 Personen hatten am 9. November 2023 das Bedürfnis, den Geschehnissen vor 85 Jahren in der Reichspogromnacht zu gedenken. Der Zusammenhang mit den Ereignissen in Israel war offensichtlich.
1939 musste der 81jährige Jude Adolf Falk, der sein ganzes Leben in Hochberg verbracht hatte, seinen Heimatort verlassen, weil ihm nach der Reichspogromnacht die Lebensgrundlage entzogen wurde.
Die Nummer 13 war das erste Haus, das in der damaligen Vorderen Gasse (heute Hauptstraße) von einem Juden erworben wurde. 1777 kaufte Abraham Gideon, der Gemeindegründer, das Haus.

